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Stadtrundfahrten Berlin | Stadtrundfahrten Potsdam | Ausflüge
STADTRUNDFAHRTEN BERLIN
Glanz, Gloria und Größenwahn – Die Geschichte von Berlin –
Fast 800 Jahre Berliner Stadtgeschichte: vom Fischerdorf zur Hauptstadt des Deutschen Reiches und weiter zur einer Kulturmetropole Europas. Eine Epochenreise.

Berlin, das Fischerdorf am Rande der Wildnis, die Residenz der Brandenburgischen Kurfürsten, die Hauptstadt Preußens und des Deutschen Reiches. 770 Jahre städtische Geschichte, manifestiert in ‚Jahrhundertringen’ ihrer Bauwerke und städteplanerischen Gestaltungen.
Die steinernen Zeitzeugen der Stadtgeschichte werden zum Reden gebracht und erzählen von den Ideen, Hoffnungen, Träumen und Veränderungen im Leben der Berliner.
Auf dieser Tour werden die sichtbaren und einige nicht mehr vorhandene Schichten der Berliner Geschichte, vor allem anhand markanter, interessanter, geplanter, gebauter oder nicht verwirklichter Gebäude und Straßen aufgezeigt.
Mascha Kaleko – Eine lyrische Großstadtreise –
Der weibliche Erich Kästner wurde sie genannt, in der Tradition von Heine und Tucholsky soll sie gestanden haben, sie schrieb in einem heiteren, ironischen und zugleich melancholischen Ton über die Lebenswelt der kleinen Leute und die Atmosphäre im Berlin der Goldenen Zwanziger.

Mascha Kaléko hatte in den paar leuchtenden Jahren vor der großen Verdunkelung ihre Heimat in Berlin. Ihre schnörkellosen Zeitungsgedichte spiegeln im heiteren, ironischen und zugleich melancholischen Ton die Lebenswelt der kleinen Leute und die Atmosphäre im Berlin ihrer Zeit wider.
Wir folgen Kalékos Lebensweg und lassen auf dieser Tour ihre Eindrücke und Gedanken nochmals aufleben, sehen in ihr eine ungewöhnliche Verbindung von Berliner Schnoddrigkeit und zugleich Wärme und Wehmut.
Der weibliche Erich Kästner wurde sie genannt, in der Tradition von Heine und Tucholsky soll sie gestanden haben, der Neuen Sachlichkeit wird sie zugeordnet, auch wenn sie selbst anderer Meinung war:
Gehöre keiner Schule an
Und keiner neuen Richtung,
Bin nur ein armer Großstadtspatz,
Im Wald der deutschen Dichtung.
Weiß Gott, ich bin ganz unmodern.
Ich schäme mich zuschanden:
Zwar liest man meine Verse gern,
Doch werden sie – verstanden.
Auf dieser Zeitreise begeben Sie sich mit uns zu den Berliner Orten, die Mascha Kaléko wichtig waren, die sie geprägt und inspiriert haben. Wir lassen uns dabei von Ihren Gedichten und Original-Texten begleiten und können so auf eindringliche Weise Kalékos Blicke auf die Stadt erhaschen.
Liebermann in Berlin – Auf den Spuren eines Malerfürsten –
Max Liebermann gilt als der Meister des deutschen Impressionismus und gehört zu den wichtigsten Malern des 20. Jahrhunderts. Er entsprang einer großen deutsch-jüdischen Familie, die bedeutende Chemiker, Erfinder, Politiker und Unternehmer hervorgebracht hat und über lange Zeit das Gesicht Preußens und Berlins mitgeprägte.

Max Liebermanns Entwicklung ist eng mit der Geschichte der Stadt verknüpft. Große Bedeutung hatte er vor allem als Mitbegründer der Berliner Secession um die Jahrhundertwende und später für die kulturelle Blüte Berlins in den goldenen 20er Jahren als Präsident der Preußischen Akademie der Künste.
Weltweit hoch geachtet, mit Orden und Medaillen überhäuft, zum Ehrenbürger der Stadt erklärt, musste Liebermann in seinen letzten Lebensjahren die Schmähungen der Nationalsozialisten erdulden. Mit ihm endet die Erfolgsgeschichte der Liebermanns – einmal mehr wird deutlich, wie sehr die Nazizeit und der Holocaust Spuren und Zusammenhänge von 200 Jahren Berliner Geistes- und Industriegeschichte zersprengt haben.
Auf dieser Tour besichtigen wir die wichtigsten Stationen in Liebermanns Leben und statten seinen beiden Wohnorten, dem Palais am Brandenburger Tor und dem malerischen „Schloss“ am Wannsee einen aufschlussreichen und einfühlenden Besuch ab.
Davor und Dahinter – Die Mauer, die Stasi und die DDR –
Auf dieser Tour werden Antworten Fragen nach dem Leben im geteilten Berlin gegeben, es werden Mauerreste sowie Relikte der DDR und der Stasi im Stadtbild und in den Köpfen aufgezeigt.

Ein halbes Jahrhundert Kalter Krieg und Teilung Deutschlands wurden nirgends deutlicher erlebt und symbolhafter dargestellt als in Berlin und mit der Berliner Mauer.
Und so ist die klassische Frage aller Berlin-Besucher: „Wo war die Mauer ?“ Und dann folgt gleich die nächste Frage: „Was war denn nun die Stasi und die DDR ?“
Heute, Jahre nach dem „Fall der Mauer“ sind die Fragen im Berliner Stadtbild nicht mehr so einfach zu beantworten. Noch schwieriger werden die Erklärungsversuche auf die eigentlich interessantere Fragen:
„Wie war das Leben mit der Mauer ? In West und Ost ?“
„Wie war das Leben in und mit der DDR ?“
„Was war die alltägliche Bedeutung und Wirkung der Stasi ?“.
Auf dieser Tour werden Antworten auf diese Fragen gegeben und Mauerreste sowie Relikte der DDR und der Stasi im Stadtbild und in den Köpfen gezeigt und erklärt.
Hanukka und Holocaust – Jüdisches Leben in Berlin –
Die Geschichte der Juden in Berlin begann bereits kurz nach der Stadtentstehung, sie haben das städtische Leben entscheidend mitgestaltet, bereichert und geprägt.

Juden in Berlin wurden erstmals im 13. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Sie sind vermutlich schon seit mehr als 1000 Jahren in der Stadt ansässig und haben das Leben mitgestaltet, bereichert und geprägt. Bis zum Beginn der Neuzeit wurden sie mehrfach aus Berlin vertrieben, und zum Zeitpunkt ihrer größten Ausdehnung wurde von Berlin aus der Holocaust organisiert, verwaltet und befohlen.
Berlin muss mit dieser gewaltigen historischen Hypothek leben und gleichzeitig versuchen, möglichst viel des verloren gegangenen Schatzes zu retten und zu bewahren. Ein Hoffnungszeichen ist die Tatsache, dass Berlin derzeit die weltweit am schnellsten wachsende jüdische Gemeinschaft hat.
Diese Tour führt zu den wesentlichen Punkten der Erinnerung und der Erneuerung jüdischen Lebens in Berlin.
Reiche, Revolutionen und Republiken – Berlin im 20. Jahrhundert –
Diese Tour erzählt vom Kaiserreich und von Kriegen, vom Führer und von Vernichtung, von Diktatur und von Demokratie, von Terror und Teilung, von Weltbildern, der Wende und nicht zuletzt von der Wiedervereinigung.

Berlin blickt auf eine enorm wechselhafte Geschichte zurück. Insbesondere das 20. Jahrhundert veranschaulicht auf eindrucksvolle Weise, wie rapide Veränderungen in dieser Stadt vonstatten gegangen sind. Hin- und hergeworfen zwischen verschiedenen Ideologien befand sich Berlin im permanenten Wechsel von Blütezeiten und Jahren der erbitterten Zerstörung.
In vielen Momenten des vergangenen Jahrhunderts stand Berlin vor einem Scherbenhaufen. Doch diese Stadt mag und kennt keinen Stillstand, schnell waren die Scherben weggefegt und man brach in eine komplett neue Richtung auf.
Diese Tour erzählt vom Kaiserreich und von Kriegen, vom Führer und von Vernichtung, von Diktatur und von Demokratie, von Terror und Teilung, von Weltbildern, der Wende und nicht zuletzt von der Wiedervereinigung.
STADTRUNDFAHRTEN POTSDAM
Sans Souci – Friedrich II. und seine Zeit –
Als privater Rückzugsort erdacht und in Rekordzeit gebaut ist dieses Kleinod auch heute noch der Erlebnisort für das Lebensgefühl des friderizianischen Rokokos.

Das berühmteste Schloss und den größten Schlosspark nördlich der Alpen verdanken wir jenem preußischen König, der am längsten regiert hat: Friedrich II, genannt der Große.
Das „preußische Versailles“ ist ein hervorragendes Beispiel für die Architekturschöpfungen und die Landschaftsgestaltung jener monarchistischen Zeit. Die Pläne für den Bau des Schlosses entwarf Friedrich der Große selbst, was nicht nur von seinem ungewöhnlichen Kunstinteresse herrührt, sondern auch diesem gewidmet ist.
Hier wollte der preußische König sans souci (ohne Sorge) in den Sommermonaten leben und seinen persönlichen Neigungen und künstlerischen Vorlieben nachgehen.
Als privater Rückzugsort erdacht und in Rekordzeit gebaut ist dieses Kleinod auch heute noch der Erlebnisort für das Lebensgefühl des friderizianischen Rokokos.
Auf dieser Tour wird das Lieblingsschloss des bekanntesten preußischen Königs von außen und innen betrachtet und ein Teil des großen Parks erkundet.
Cecilienhof – Die Großen Drei –
Der letzte Schlossbau der Hohenzollern wurde zum Austragungsort der Schicksalsentscheidung über das besiegte und besetzte Deutschland.

Neben Sans Souci ist Potsdam bei ausländischen Besuchern vor allem für die Potsdamer Konferenz am Ende des II. Weltkrieges im Cecilienhof bekannt.
Es ist der letzte Schlossbau der Hohenzollern gewesen, errichtet unter Kaiser Wilhelm II. für seinen Sohn und dessen Gattin Cecilie im Stile eines englischen Landsitzes.
Nach der Vertreibung und Enteignung des Kronprinzenpaares im Jahre 1945, unterzog man die Räume einer rigorosen Neugestaltung, die sich an den Geschmäckern der kommenden Konferenzteilnehmer orientierte, welche bald über das Schicksal Deutschlands beratschlagen sollten.
Im Cecilienhof wurden im Sommer 1945 die wichtigsten Entscheidungen für Nachkriegsdeutschland gefällt, so vor allem seine Teilung sowie die Umsiedlung von Tausenden von Menschen. Die „Drei Großen“ der Weltpolitik, Stalin, Truman und Churchill, verfügten als Hauptalliierten über das besiegte und besetzte Deutschland.
Auf dieser Tour wird das letzte Hohenzollernschloss und ein Teil des großen Parks am Neuen See erkundet. Der „Cecilienhof“ des letzten deutschen Kaisers wird von außen und innen betrachtet.
AUSFLÜGE
Wir organisieren auch längere Reisen durch die Zeit und begeben uns auf historische Spurensuche. In der Verbindung mit einem historischen Menü, zeitgemäßer Musik, einem Tanzkurs in Kostümen gestalten wir unvergessliche Tage für Familien und Betriebe./Firmen/Kollegen.
Auf den Spuren von Friedrich dem Großen
Berlin – Potsdam – Rheinsberg – Neuruppin – Küstrin – Kunersdorf – Neuhardenberg – Königs Wusterhausen.
Eine Reise entlang der Stationen des ereignisreichen Lebens des bekanntesten Königs in und von Preußen.

Er ist eine der facettenreichsten Figuren der europäischen Geschichte: Friedrich II., genannt der Große. 2012 jährt sich sein Geburtstag zum 300. Mal und bietet festlichen Anlass für eine ausführlichere Beschäftigung mit seiner Persönlichkeit und seinen Werken.
Unter Friedrich dem Großen entwickelten sich Berlin und Preußen ab 1740 zu einem Zentrum der Aufklärung und intensiver Bautätigkeit. Auf diesem Ausflug treffen wir auf mehrere hervorragende Beispiele für die Architekturschöpfungen und die Landschaftsgestaltungen jener monarchistischen Zeit.
Viele der Bauwerke sind in einem neuen und eigenen Stil, dem friderizianischem Rokoko gestaltet. Friedrich machte aber nicht nur als Bauherr bei seinen Zeitgenossen von sich Reden, sondern ebenso als philosophischer Geist, als visionärer Stratege, als risikofreudiger Sohn des entgegengesetzten Soldatenkönigs, als engagierter Kunstliebhaber und -förderer und vieles andere mehr. Noch heute scheiden sich die wissenschaftlichen Geister bei der Beurteilung dieser vielseitigen Persönlichkeit.

Ausgehend von Berlin mit all seinen friderizianischen Repräsentationsbauten und Potsdam mit seinem sorgenfreien, preußische Versailles (Sans Souci) lässte sich das Leben Friedrichs des Großen gut erschließen und zurückverfolgen. Es geht nach Rheinsberg in Friedrichs glücklichste Jahre voll Poesie und Musik, in der Garnisonsstadt Neuruppin treffen wir auf sein militärisches Vermächtnis und Kommando, dem jugendlichen Trauma, der Hinrichtung seines Freundes Katte begegnen wir in Küstrin…
Luisen, Legenden und Lieblingsschlösser
Oranienburg & Paretz

Diese Tour spürt die Geschichte zweier faszinierender historischer Persönlichkeiten auf und betrachtet die zentralen Orte ihres Lebens und Schaffens: Die Eine war Kurfürstin von Brandenburg und die Ehefrau des Großen Kurfürsten, Friedrich Wilhelm.
Luise Henriette von Oranien war ihrem Mann eine wichtige Beraterin, erreichte die Aussöhnung mit Polen und erzielte die Anerkennung der Souveränität der Kurfürsten von Brandenburg über das Herzogtum Preußen. Wenigen Fürstinnen war jemals so viel Einflussnahme gestattet.
Die Andere war als Gemahlin König Friedrich Wilhelms III. Königin von Preußen und ihr Leben war eng verknüpft mit den dramatischen Ereignissen im Kampf Preußens gegen Napoleon Bonaparte. Luise von Mecklenburg-Strelitz galt als schön und anmutig, mit ungezwungenen Umgangsformen und nach ihrem frühen Tod wurde sie zum Gegenstand kultischer Verehrung, zum Mythos und zum Symbol für den Wiederaufstieg Preußens und die Entwicklung hin zum Deutschen Kaiserreich.
Und vieles mehr…



